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Two Birds - Zwei Vögel
Dienstag, den 26. April 2011 um 10:44 Uhr

Two birds sit in a tree. One eats cherries, while the other looks on.

Two birds fly through the air. One's song drops like crystal from the sky, while the other keeps silent.

Two birds wheel in the sun. One catches the light in its silver feathers, while the other spreads wings of invisibility.

It's easy to guess which bird I am, but they'll never find you. Unless ...

Umless they already know a love that never interferes, that watches from beyond, that breathes free in the invisible air.

Sweet bird, my soul, your silnece is so preciouis.

How long will it be before the world hears your song in mine?

Oh that is a day I hunger for!

Michael Jackson; from: Dancing the Dream, 1992

 

Zwei Vögel sitzen auf einem Baum; einer isst Kirschen und der andere schaut zu.

Zwei Vögel fliegen durch die Luft; das Lied des einen fällt wie Kristall vom Himmel, während der andere still ist.

Zwei Vögel kreisen in der Sonne; der eine fängt das Licht mit seinen silbernen Flügeln ein, während der anderes Schwingen der Unsichtbarkeit ausbreitet.

Es ist leicht zu erraten, welcher Vogel ich bin, aber dich werden sie niemals finden. Es sei denn ...

Es sei denn, sie kennen bereits eine Liebe, die sich niemals einmischt, die von Je nseits beobachtet, die frei in der unsichtbaren Luft atmet.

Süßer Vogel, meine Seele, dein Schweigen ist so kostbar. Wie lange wird es dauern, bis die Welt dein Lied in meinem hört?

Oh das ist ein Tag, nach dem es mich hungert!

Michael Jackson, aus: Dancing the Dream, 1992

 
Leseprobe - Vom King of Pop zum Mahatma
Mittwoch, den 05. Januar 2011 um 15:22 Uhr

Vorwort


Eine Große Seele hat diese irdische Bühne am 25. Juni 2009 urplötzlichverlassen. Ohne Vorankündigung, ohne Promotion, ohne Hinweis. Im Gegenteil: die Zeichen standen auf Comeback. Dafür hatte ich – was nicht ganz einfach war – am 11. März eins von über 800.000 Tickets für die O2 Arena in London ergattert und war seit diesem Tag erfüllt von Vorfreude auf das lang ersehnte Konzert Michael Jacksons am 24. August 2009. Am Donnerstagmorgen des 25. Juni gegen elf Uhr hatte ich gerade ein Café an meinem Wohnort betreten, um Kuchen zu kaufen; dort lief wie immer leise das Radio im Hintergrund. Und dann traute ich meinen Ohren nicht: Michael Jackson verstorben, an Herzstillstand. Ich war wie gelähmt, völlig geschockt, konnte und wollte es nicht glauben. Zu Hause schaltete ich sofort den Fernseher ein. Bestätigung des Unfassbaren auf allen Kanälen – es war keine Ente – Michael Jackson ist tot ...

Michael Jacksons Musik hatte mich seit meiner Jugend fasziniert und begeistert. Aber das war nicht alles – seit 1992 war er meine „große Liebe“. Damals hatte ich „zufällig“ eines seiner Gedichte im Booklet des neu erschienenen „Dangerous-Albums“ entdeckt und seitdem gab es ein unsichtbares Band zwischen uns. Ich war schon lange auf einer inneren Reise auf der Suche nach dem Selbst unterwegs. Alles was es zu diesem Thema gab, hatte ich gelesen und mich mit Religionen, Weisheitslehren und uralten Traditionen befasst – von den zeit- und alterslosen Veden über den islamischen Sufismus und die jüdische Kabbala bis zur christlichen Esoterik. Dass ich nun die tiefen Wahrheiten der höchsten Weisheit und des Non-Dualismus – Advaita auf Sankskrit – bei einem Popstar fand, warf mich vom Hocker.

„Dancers come and go in the twinkling of an eye, but the dance
lives on. … I keep on dancing and then, it’s the eternal dance of
creation. The creator and creation merge into one wholeness of
joy. I keep on dancing and dancing ....... and dancing, until there is
only ……. the dance.“

„Tänzer kommen und gehen mit einem Lidschlag, aber der Tanz lebt weiter. ... Ich tanze weiter und dann ist es der ewige Tanz der Schöpfung. Der Schöpfer und die Schöpfung tauchen ein in die Ganzheit der Freude. Ich tanze weiter und tanze ....... und tanze, bis es nur noch ........ den Tanz gibt.“
(Michael Jackson, Dancing the Dream)

Der Tänzer ist gegangen ....... der Tanz bleibt.
Danke Michael, I love you more.
Margott Schürings, 29. August 2010

1. Erster Juli 2009 – In den Fluss steigen

Fünf Tage nach dem Abtritt des Tänzers von der irdischen Bühne lese ich vor dem Einschlafen Michael Jacksons letztes Interview, in dem er beschreibt, wie seine Musik und Worte zustande gekommen sind:
The key to being a wonderful writer is not to write. You just get out of the way. Leave room for God to walk in the room.“
„Der Schlüssel, um ein wunderbarer Schreiber zu sein, ist nicht zu schreiben (Hervorhebung Margott). Du trittst einfach beiseite. Machst Platz, damit Gott den Raum betreten kann.“ (Ebony, Dezember 2007)


Das Geheimnis dieses „Beiseitetretens“ hatte sich mir vor einigen Jahren offenbart und seitdem habe ich immer wieder erlebt, dass erst dieses „Beiseitetretens“ es der Weisheit einer höheren Quelle ermöglicht, die Führung zu übernehmen. Dieses „Beiseitetreten“ inspiriert unser Tun, so dass es aus Spirit statt persönlichen Ideen und Gedanken hervorgeht. Thomas Hübl lebt auch nach diesem Prinzip: „Die größte Künstlerin bleibt die Natur selbst. Ohne Filter und persönliche Färbung bringt sie ihre Meisterwerke auf die Leinwand des Lebens. Die großen Meister der Kunst haben es ihr nachgemacht, indem sie einfach beiseite getreten sind, als das Leben durch sie gemalt, komponiert oder geschrieben hat.“ (Hübl, 2009, S. 53)

Durch dieses „Beiseitetreten“ endet die Vorherrschaft und Herrschaft von Verstand und beschränktem Denken über das Leben. Das besagt nicht, dass der Verstand kein wertvolles Instrument für viele Ziele und Zwecke ist. Im Gegenteil. Ohne Verstand, Intellekt und Denken wären wir im alltäglichen Leben aufgeschmissen. Aber der Verstand ist nur ein begrenztes Instrument, der wie jedes Instrument nur für bestimmte Zwecke geschaffen wurde. Die Menschheitskatastrophe bahnte sich in uralter Zeit an, als sich der menschliche Geist mit seinem Verstand anmaßte zu wissen, wie das Leben funktioniert, als er sich zum Kontrolleur über Natur und Sein aufschwang und sich zum Herrscher über Leben und Tod machte. Genau da hörte der Spaß auf, als das Denken zum allmächtigen allgegenwärtigen und allsehenden Tyrannen wurde. Wie ein Diktator nimmt es sich das Recht heraus, sich in alle Belange der Menschen, der Natur und des Lebens einmischen zu dürfen. Durch lange Studien der Spiritualität und eigene tiefgreifende Erfahrungen wurde mir nach und nach klar, dass das Leben seinen eigenen Regeln und Gesetzen folgt, die dem Verstand völlig unbekannt sind und die ihm auch unbekannt bleiben werden. Weil sie in einer Region und auf einer Ebene angesiedelt sind, zu der Verstand und Denken keinen Zugang haben, in einem Raum, der sich jenseits des Denkens befindet und den nur etwas Höheres als der menschliche Geist betreten kann, egal welchem Namen wir diesem Höheren geben.

Michael Jackson benutzt oft den Namen Gott für dieses höhere Kraft und größere Macht. Dabei ist der Name nicht ausschlaggebend, denn diesem Höheren sind im Laufe der Menschheitsgeschichte unzählige Namen gegeben worden – unterschiedlich je nach Religion, Zeit, Kultur und Gesellschaft. Dieses „Beiseitetreten“, von dem Michael spricht, ist ein Beiseitetreten vom Verstand, wodurch der Mensch fähig wird, frei von Filtern und Konditionierungen wahrzunehmen und sich ein Tor zu neuen Räumen öffnet mit Lösungen, Kreationen und Antworten, die dem üblichen Denken nicht zugänglich sind. In den Biografien, Werken und Worten der Großen dieser Welt, der Jahrhundertkünstler, der Pioniere, der Weltveränderer finden wir die Bestätigung für dieses Geheimnis. Transformation, Innovation und Kreation geschehen, ohne dass es einen Jemand gibt, der etwas tut, ohne dass da ein Macher ist, der etwas erschafft. Es gibt niemandes Geist, der Ursprung des Produktes ist, und so gibt es auch kein geistiges Eigentum. Der Eigentümer und Schöpfer ist ES oder DAS oder Gott – und dieser käme niemals auf die Idee, das Geschaffene als sein geistiges Eigentum zu bezeichnen, denn in dem Moment, wo es geschaffen und manifestiert wurde, gehört es allen.

Der Mensch ist also nicht der Macher, nicht der Urheber des Produkts, sondern nur das Instrument, durch den das Produkt erstellt wird, der das in eine Form bringt, was „Gott“ in den Raum lässt. Michael Jackson sagt selber, dass seine Texte und seine Musik nicht von ihm selber stammen, sondern dass sie sich selbst schreiben, und Michael holt sie dann von irgendwoher irgendwann ab. Die Klänge und Töne und die Musik holt er aus den unsichtbaren Reichen auf die Erde. Der irdische Autor ist die Feder, die das zu Papier bringt, was im Raum steht. Eine Feder überlegt nicht, ob sie das schreiben soll, was der Federfüh11 rende diktiert, sie denkt nicht nach, sie diskutiert nicht, sondern sie dient selbstlos. Ein Instrument hat keine Meinung und keinen Eigenwillen, sondern lässt sich willig führen. Es folgt dem Fluss des Lebens, fügt sich ein und spürt nach, wo es langgeführt wird und wo es weiter geht, statt über den Weg nachzudenken und einen Plan auszuhecken, wie es von der Stelle kommt.

Wenn eine Kletterpflanze an einer Mauer hochwächst und dabei an einen Mauervorsprung stößt, wo es auf geradem Wege nicht weitergeht, dann wird sie sich ohne Umschweife einfach um diesen Vorsprung ranken und das Hindernis überwinden und die Mauer weiter hochklettern. Ein Verstandesmensch wird beim Hochklettern das Hindernis registrieren und sofort einen Plan entwerfen, wie er das Hindernis aus dem
Weg räumen kann. Während die Pflanze längst das Hindernis überwunden hat, ist der Mensch noch immer in der Planungsphase, um eine Lösung für sein Problem zu finden. Die Pflanze folgt der höheren
Führung, der Mensch schafft ein Problem. Wie gesagt, welchen Namen wir der Führung geben – Gott, Quelle, höhere Weisheit, Atman, Allah, Jehovah oder wie sonst auch immer oder ob sie namenlos bleibt und mit DAS oder ES bezeichnet wird, ist völlig belanglos und lediglich eine Frage der Vorlieben des Einzelnen oder individueller und kollektiver Konditionierungen. Meister, Künstler und Genies aller Zeiten haben auf diese Weise das Wahre, Schöne und Gute in die Welt, in die Manifestation gebracht, indem „ich“ beiseite getreten ist. Das „ich“ mit all seinen Vorstellungen, substanzlosen Konzepten und beschränkten Überlegungen.


„People ask me how I make music. I tell them I just step into it.
It’s like stepping into a river and joining the flow. Every moment in
the river has its song. So, I stay in the moment and listen.“

„Die Leute fragen mich, wie ich Musik mache. Ich sage ihnen, dass ich einfach in sie einsteige. Es ist so, als ob man in einen Fluss steigt und dem „Flow“ folgt. Jeder Moment im Fluss hat sein Lied. So bleibe ich im Moment und höre zu.“ (How I make music, aus: Dancing the Dream, 1992)

Michael hat in Interviews gesagt, dass zum Beispiel die Songs „Billie Jean“ und „Beat it“ von „irgendwoher zu ihm“ gekommen sind.


2. Michaels Engel

Als ich am Morgen des ersten Juli 2009 aufwache, steigt aus dem Fluss die Idee auf, ein zweites Buch über Michael Jackson zu schreiben. Das ist das Letzte, was ich mir am Tag zuvor noch hätte vorstellen können. Ich war zu der Zeit überzeugt, dass nach der Publikation meines Buches „Das Mysterium von Michael Jackson und Sathya Sai Baba“ im Jahre 1999 das Kapitel Michael Jackson für mich abgeschlossen sei. Nicht dass ich nicht weiter von seiner Musik und seinen Filmen begeistert war, seine Pläne verfolgte und wachsam beobachtete, wann ein neues Album herauskommt oder Michael irgendwo irgendwann auftreten würde. Dass er keine Tourabsichten mehr hatte, war ja seit 1997 bekannt und Michael hatte es nochmals nach den letzten beiden Konzerten „Abenteuer Menschlichkeit – Michael Jackson und Friends“ im Jahre 1999 in Seoul und München wiederholt. Aber selber Recherchieren und Schreiben wollte ich nichts mehr über ihn, denn von alldem, was ich von 1992 bis 1999 mit wachsender Begeisterung über Michael Jackson entdeckt hatte und der Welt mitteilen wollte, hatte die Welt nichts wissen wollen. Von den Medien, die sich normalerweise auf alles stürzen, was Michael Jackson betrifft, wurde mein Buch total ignoriert. Nur eine einzige Zeitung brachte eine Rezension. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schrieb am 13.6.2000 über „Zwei schräge Vögel – J. ist groß, und Margott Schürings seine Prophetin“. Damals erlebte ich das Wort Prophetin eher als Ironie, aber immerhin war das Buch einer Zeitung eine Besprechung wert, und zwar einer seriösen. Aber Prophet? Konnte man es nicht simpler halten? Das Buch war meiner Meinung nach gespickt mit neuen und spannenden Erkenntnissen und deckte Zusammenhänge auf, die kaum jemand zuvor bemerkt hatte. Nicht einmal die meisten Fans kannten Michaels Gedichtband „Dancing the Dream“ aus dem Jahre 1992 und bis heute habe ich auch keine einzige Biografie gefunden, die dieses Werk, das Michael selbst als sein autobiografischstes bezeichnet, erwähnt.


Einige Jahre später stellte ich fest, dass mein Buch doch sehr von einer Oberlehrermentalität durchtränkt war, so dass der Spaß beim Lesen etwas zu kurz kam. Mit meinem eigenen „Oberlehrer“ wurde ich dann noch einmal sehr intensiv im März 2007 in der tunesischen Sahara kon13 frontiert. Damals war ich auf einer zweiwöchigen Wüstentour, die als Stille-Retreat angekündigt war und wollte erfahren, wie es mir in einem
Raum ohne Formen ergehen würde, an einem Ort, wo es nichts gab, an dem das Auge sich festhalten konnte. Leider konnte ich die ersehnte Stille nur an drei Tagen genießen, an denen sich jeder unserer kleinen Gruppe allein mit einem Zelt und lediglich Wasser als Proviant in die Sandweite zurückzog. An den restlichen zehn Tagen betätigte sich unser Tourleiter als Oberlehrer, kommentierte jede Bemerkung und gab überall seinen Senf dazu. Da wurde mir klar, wie ätzend so ein „Oberlehrer“ sein kann und deshalb habe ich „meinen“ in der Sahara zurückgelassen.
„I’m starting with the man in the mirror.“ – „Ich fange mit dem Menschen im Spiegel an.“ Und langsam dämmerte mir auch, wie heilsam und kraftvoll eine „Liebe, die sich niemals einmischt“ sein kann, wie Michael
Jackson sie in seinem Gedicht „Two Birds“ beschreibt. Nach der Publikation des „Mysteriums“ bekam ich von einigen Lesern die Rückmeldung, dass dieser Spagat von Michael Jackson zu Sathya Sai Baba kaum zu meistern sei. OK, vielleicht ist es mir nicht gelungen, das zu transportieren, worauf es mir ankam. Es gab nur wenige Leute, die erkannten, worum es überhaupt ging und den Zugang zum Geist des Werkes gefunden hatten. Die meisten Leser konnten nicht mit dem Herzen lesen und sahen nur die Buchstaben.

Wer hat das Cover mit dem Bild von Michael Jacksons Engel, der um Sathya Sai Baba kreist, wirklich genau angeschaut und sich zu Gemüte geführt? Dieses Cover ist auch von irgendwoher einfach zu mir gekommen.
Michaels Engel ist ein Gemälde, das die aus Bayern stammende Lüftlmalerin und Schamanin Petra Schwabe „zufälligerweise“ im „Beiseitetreten“ kurze Zeit vorher gemalt (www.petraschwabe.net) hatte. Normalerweise malt sie Seelenbilder – also den jeweiligen Engel – im Auftrag von Kunden. Den Auftrag für Michaels Engel hatte sie eines nachts im Traum erhalten. Bei der Suche nach der Covergestaltung zappte ich im Herbst 1999 „zufälligerweise“ nachmittags in die damalige Talkshow „Fliege“ rein, wo gerade Petra Schwabe zu Gast war und einige Engelsbilder vorstellte. Als ich darunter das wunderschöne Seelenbild von Michael Jackson erblickte, war ich wie elektrisiert. In einem Nebensatz wurde dann versehentlich, wie sie mir später mitteilte, ihr Wohnort genannt, so dass ich sie direkt ausfindig machen konnte. Als ich sie eini14ge Tage später anrief, lud sie mich spontan zu sich nach Hause an den Chiemsee ein. Petra erteilte mir dann tatsächlich die Rechte an Michaels Engel für das Cover. Ich durfte sogar das Originalgemälde mit nach Hohenpeißenberg nehmen, um die Fotos davon machen zu lassen.

Michaels Engel trägt eine riesige nach oben offene Krone, Ausdruck
seiner Öffnung zum Höheren oder seines erweckten Kronenchakra. Wir sehen ein kleines Mädchen in der Herzgegend – Sinnbild des Inneren Kindes und Hinweis auf das Kommen von Paris. Michaels Hände in Brusthöhe deuten Mudras an, das sind traditionelle Segenszeichen. Im Hintergrund Sonne und Mond und zwei springende Delphine – Sinnbild der Einheit von Yin und Yang. Das Bild ist gespickt mit Symbolen und spricht für sich. Möge jeder Interessierte selber die Botschaft entschlüsseln, die es für ihn bereit hält. Danke, Petra, für dein Vertrauen.

Ich war zur damaligen Zeit als alleinerziehende Mutter von drei Kindern im Teenageralter immer knapp bei Kasse, was auch mit meiner familiären Konditionierung zusammenhing, die ein Mangelbewusstsein
geschaffen hatte. Wenn ich früher meiner Mutter etwas über Pläne und Ideen erzählte – in der Hoffnung, meine Begeisterung mit jemandem teilen zu können, dann kam ein Enttäuschendes: „Ist das nicht sehr teuer?“ Seitdem erzähle ich ihr nichts mehr, was im weitesten Sinne mit Geld zu tun hat. Trotz dieser vererbten Steine auf meinem Weg managte ich es durch meine Begeisterung für meine frischen Erkenntnisse irgendwie,
die Kosten für die 10.000 Stück Erstauflage des Buches zu stemmen. Ich war ein Greenhorn im Buchgeschäft. Wie kam ich also auf 10.000 Stück? „Zufälligerweise“ war ich damals auch auf das Buch von Jochen Ebmeier „Das Phänomen Michael Jackson“ gestoßen. Wow dachte ich, noch jemand aus dem Wissenschaftssektor, der das Werk von Michael – und nicht die Person – thematisiert und würdigt. Im
Sommer 1999 weilte Michael dann auch „zufälligerweise“ in München, um sein letztes großes Konzert „Abenteuer Menschlichkeit – Michael
Jackson and Friends“ am 27.6.1999 im Olympiastadion zu geben. Es war ein Mammutkonzert von zehn Stunden Dauer, wo zahllose Stars aus allen Genres auftraten – von Andrea Bocelli über Ringo Starr und Status Quo, The Scorpions, All Saints, Luther Vandross, Vanessa Mae bis zu Boyzone und vielen mehr. Wie immer residierte Michael im „Bayerischen Hof“ am Promenadenplatz in München und Margott musste – wie konnte es anders sein – natürlich die 70 Kilometer fahren, um sich unter die Fans zu mischen und einen Blick auf ihn zu erhaschen. Als ich in der lärmenden Menge vor dem Hotel stand und wir gespannt der Dinge, die da kommen würden, harrten, sehe ich plötzlich neben mir den aus Berlin stammenden Jochen Ebmeier. Nicht dass ich ihn kannte, ich erkannte ihn vom Foto auf seinem Buchcover. Ich sprach ihn flugs an und erzählte ihm von meinem Buchprojekt – was ihn weniger zu interessieren schien – und fragte ihn nach seinem. Als die Auflagenhöhe zur Sprache kam, erfuhr ich, dass die 7.000 Exemplare Erstauflage in wenigen Wochen vergriffen waren. Also schloss Margott messerscharf: dann druckst du 10.000, damit erstmal genügend da sind.Gesagt getan. Aber es kam alles ganz anders.

Sechs Jahre später hatte ich nur etwas mehr als 1.000 Exemplare verkauftund weitere tausend verschenkt. Achttausend Exemplare meines Herzblut-Werkes hatten schon einen Umzug mitgemacht und verstaubten nun im Keller. Ewig wollte ich den Flop nicht lagern und so sind dann nach und nach alle „Restexemplare“ im Reißwolf gelandet, bis ich im Sommer 2009 noch 30 Stück übrig hatte. Und die Mission Michael Jackson beendet war. Denkste! Wie gesagt, Denken ist eine Funktion des Verstandes.

 Und nun – Mahatma Michael Joseph Jackson ...

Was soll ich tun? Der Titel ist da ... mal sehen, wie es weiter geht ... Es sieht so aus, als ob sich der Verstand wieder mal als untauglich erweist, zu erkennen, wohin das Leben geht. Es sieht so aus, als ob die Mission Michael Jackson gerade erst anfängt. Nicht nur für mich, sondern für die ganze Welt.

 
Die Wahrheit läuft Marathon ...
Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 08:00 Uhr

Die Wahrheit darüber , wie Michael Jacksons Gerichtsverhandlung im Jahre 2005 verlaufen ist, erfahren wir u.a. von Charles Thomson, preisgekrönter Schreiber, am 13. Juni 2010 in der "Huffingtonpost": "One of the most shameful episodes in journalistic history" - "Eine der beschämendsten Episoden in der Geschichte des Journalismus". Aphrodite Jones, Gerichtsreporterin und Autorin, hat bereits 2007 in ihrem Buch "Conspiracy" die Beweise dafür zusammen getragen, dass die Medien den Rachefeldzug von Staatsanwalt Sneddon unterstützt haben und eine weltweite Vorverurteilung von Michael Jackson stattfand. Man kann das auch legalen Mord auf Raten nennen. - - l- Dass dabei alle die Wahrheit verpasst haben, wird bis heute in der Öffentlichkeit nicht registriert.

Die Lüge läuft Sprint, die Wahrheit läuft Marathon (Michael Jackson).

 
We had him
Sonntag, den 11. Juli 2010 um 10:24 Uhr

We had him - von Dr. Maya Angelou

Beloved, now we know that we know nothing, now that our bright and shining star can slip away from our fingertips like a puff of summer wind.

Without notice, our dear love can escape our doting embrace. Sing our songs among the stars and walk our dances across the face of the moon.

In the instant that Michael is gone, we know nothing. No clocks can tell time. No oceans can rush our tides with the abrupt absence of our treasure.

Though we are many, each of us is achingly alone, piercingly alone.

Only when we confess our confusion can we remember that he was a gift to us and we did have him.

He came to us from the creator, trailing creativity in abundance.

Despite the anguish, his life was sheated in mother love, family love, and he survived and did more than that.

He thrived with passion and compassion, humor and style. We had him wether we know who he was or did not know, he was ours and we were his.

We had him, beautiful, delighting our neyes.

His hat, aslant over his brow, and took a pose on his toes for all of us.

And we laughed and stomped our feet for him.

We were enchanted with his passion because he held nothing. He gave us all he had been given.

Today in Tokyo, neneath the Eiffel Tower, in Ghana's Black Star Square.

In Johannesburg an Pittburgh, in #Brimingham, Alabama, and Birmingham, England.

We are missing Michael.

But we do know we had him, and we are the world.


(Siehe Video "Michael Jackson Poem recited by Maya Angelou)